Kaffhocker

Nach meinem Erstlingswerk stelle ich mein zweites Buch vor.

Wie man es von mir gewohnt ist, handelt auch dieses wieder von wahrer Kriminalität. Der Titel lautet kurz und prägnant "Kaffhocker".

Ich widme mich der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwei Welten prallten aufeinander. Das vertraute Leben der Einheimischen und die Fremdartigkeit der Zugezogenen.

Es ist eine Milieustudie der damaligen Zeit. Die erzählten Ereignisse, alle mit kriminellen Bezug, zeichnen individuelle Einzelfälle nach, geben aber dadurch die allgemeinen Verhältnisse und Sichtweisen der Kleinstädter und der Fremden wieder.

Unweigerlich stellt man beim Lesen verblüffende Parallelen zu unserer heutigen sogenannten Flüchtlingsproblematik fest.

Flüchtlinge und Vertriebene kamen ins Land. Damals wie heute entstanden durch den Zuzug Konflikte.

Ich habe in alten, verstaubten und vergilbten Akten, die ihr Dasein auf den Dachböden der Polizeien fristeten, "sagenhafte" Fälle gefunden, die ich mit Ernsthaftigkeit, Hintergründigkeit, gelegentlich mit Humor aufschreiben konnte.

Es geht um Tod, Ehebruch, Zuhälterei, jugendlichen Leichtsinn, Betrug, Unglücke und mehr.

Das Umfeld der Einheimischen, zugleich auch Tatorte, typisiere ich eigenwillig als Kaffs. In liebevoller Diskreditierung sowohl der Einheimischen als auch der Fremden schuf ich ein Kunstwort und machte es zum Buchtitel "Kaffhocker". 

Das Taschenbuch ist im Verlag Books on demand unter der ISBN 978-3-748119-39-5 erschienen und im Buchhandel erhältlich.